Offene Wetzlarer Stadtmeisterschaft 2003

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Runde 2

Tisch TNr Teilnehmer Punkte - TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis Attr.
1 14. Brandt, Madeleine (1) - 1. Barth, Andreas (1) 0-1  
2 2. Dörfler, Gerhard (1) - 13. Saßmannshausen, Mark (1) 1-0  
3 16. Hermann, Oliver (1) - 4. Feicht, Arno (1) 0-1  
4 5. Rufft, Wolfgang (1) - 15. Thomas, Sven (1) 1-0  
5 18. Bruchmüller, Frank (1) - 6. Rubel, Julian (1) 0-1  
6 20. Michels, Marius (1) - 7. Leinweber, Mattias (1) ½-½ !!!
7 8. Klucken, Tim (1) - 17. Brzezina, Georg (1) ½-½ !
8 22. Heinz, Waldemar (1) - 11. Kinski, Sven (1) ½-½ !
9 12. Schmidt, Martin (1) - 21. Neumann, Patrick (1) 1-0  
10 31. Tamschick, Kai-Uwe (1) - 3. Danner, Lambert (½) 0-1  
11 10. Bieber, Rainer (½) - 19. Mulch, Till (½) 1-0  
12 25. Pade, Joachim (½) - 32. Deutsch, Rainer (½) 0-1 !
13 41. Hanweg, Eberhard (½) - 9. Bauch, Frank (0) 0-1  
14 23. Lüders, Morten (0) - 36. Dörr, Norbert (0) 1-0  
15 35. Mirbach, Andreas (0) - 24. Budeck, Alfred (0) 0-1 (k)
16 26. Neef, Gerd (0) - 38. Ottway, Christopher (0) ½-½ !
17 27. Gelzinnus, Siegfried (0) - 40. Kitzler, Gerhard (0) 1-0  
18 37. Tröster, Andreas (0) - 28. Trybeck, Christoph (0) 1-0 !
19 29. Düsel, Bernd (0) - 42. Mohr, Andreas (0) 1-0  
20 39. Siewert, Patrick (0) - 30. Ringsdorf, Bastian (0) 1-0 (k)
21 33. Gruhn, Andreas (0) - 44. Hanweg, Hanna (0) 1-0  
22 43. Grass. Ernest (0) - 34. Sickel, Hermann (0) 0-1  

Auch in Runde zwei war der Spielstärkenunterschied noch deutlich zu merken. Während die Topfavoriten allesamt schadlos blieben, leisteten sich auf den Plätzen dahinter so einige einen kleinen Ausrutscher. Allen voran Mattias Leinweber, der mit einem Turm weniger über die volle Zeit gehen mußte und sich dann am Ende, wenn auch nicht ganz fair, noch ein Remis "erschwindelte". Über ein Remis kamen auch Tim Klucken, Sven Kinski und Gerd Neef nicht hinaus. Joachim Pade, der in Runde eins Lambert Danner noch ein Remis abnehmen konnte, mußte sich diesmal Rainer Deutsch geschlagen geben.


Lambert Danner fand sich nach seinem Erstrundenremis doch weiter hinten wieder, als gedacht ...

Gespannt warten die "Hinterbänkler" allen voran unsere liebe Hanna Hanweg auf den Startschuss.

Was der Marc da wohl wieder für einen Kalauer erzählt hat ???
(Gerhard scheint er jedenfalls nicht so recht begeistert zu haben ...)

Mal wieder was für die Gerüchteküche: Madeleine und Marc beim Liebesbriefchenschreiben ...
 
Noch sitzen die ehemaligen Mannschaftskameraden Dörfler und Barth einträchtig nebeneinander - wann es wohl zum Duell der Titelfavoriten kommen wird ?
 

Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner, was sich zwischen Leinweber und Michels fast 5 Stunden später abspielen sollte.


Unter den Augen seines Mentors vergeigte Marius Michels nach über 100 Zügen und fast 5 gespielten Stunden dann doch noch den sicher geglaubten Sensationssieg. Am Ende erreichte Leinweber mit nicht ganz fairen Mitteln eine Pattstellung !


Michels,Marius (1572) - Leinweber,Mattias (1892) [D37]
Wetzlarer Stadtmeisterschaft 2003, 12.09.2003

"Eine Partie dauert 90 Min und alles was zählt, ist auf`m Platz !"

1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.c4 e6 4.Sc3 Le7 5.e3 b6 6.Ld3 dxc4 7.Lxc4 0–0 8.0–0 Lb7 9.De2 Sbd7 10.Td1 c6 11.a3 Dc7 12.b4 Sd5 13.Lb2 S7f6 14.Tac1 Sxc3 15.Txc3 Se4 16.Tc2 a5 17.b5 c5 18.Se5 Tad8 19.Tdc1 Ld6 20.Ld3 Sf6 21.f4 De7 22.dxc5
[etwas solider scheint die Stellung für Weiss nach 22.a4 weiter z.B. 22...Lxe5 23.fxe5 Se4 24.Dg4 f5 25.exf6 Sxf6 26.Dh4] 22...Lxc5 23.Ld4 Tc8 [wohl die erste Unkorrektheit von Schwarz das Bauernopfer nicht anzunehmen, denn nach 23...Lxd4 24.exd4 Dxa3 25.Sc4 Db4 ist die weisse Kompensation doch eher dürftig ...] 24.Lxc5 bxc5 25.e4 Tfd8 26.Tc4 Sd7 27.Sxd7 Txd7 28.De3 Tdc7 29.a4 h6 30.T4c3 Dd6 31.Le2 e5 32.fxe5 Dxe5 33.Lg4 Te8 34.b6 Tce7

35.Txc5 Dxe4 [schwere Fehleinschätzung ! nach 35... Dd6 37.e5 Dxb6 wäre Scharz leicht im Vorteil, so aber gewinnt Weiss ein partieentscheidendes Bauernpaar am Rand !] 36.Dxe4 Txe4 37.Lf3 T4e7 38.Txa5 g5 39.Tac5 Kg7 40.Lxb7 Txb7 41.a5 Teb8 ??? 42.Tc7 Txb6 43.axb6 Txb6 44.T7c6 Tb7 [und Schwarz wähnte sich aufgrund der herannahenden 2. Zeitkontrolle in einer Remisstellung (?) ... weitere ca. 60 Züge kam es zu folgender Stellung
...
Schwarz am Zuge spielt seine letzte Möglichkeit ... Kh6 und Weiss tut ihm den Gefallen und schlägt den Bauern auf f6, worauf Schwarz mit dem Turm zurückschägt und über das bevorstehende Patt frohlockt ...
½–½ [s.k.]

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( zuletzt geändert am 28.06.05 sk )